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BSW kritisiert Ausladung vom CSD Köln - Meinungsfreiheit nicht erwünscht?
Nach einer langen Auseinandersetzung ist der Cologne Pride e.V nun zu dem Entschluss gekommen, das BSW offiziell vom Kölner CSD auszuschließen.
Anmelder für das BSW war Timon Delawari, selbst Mitglied des BSW und jahrzehntelanger Friedensaktivist sowie ehemaliges Bundesvorstandsmitglied des LSVD sowie Mitglied im Cologne Pride e.V.
Nachdem Delawari zuletzt Sorge über eine mögliche Gefährdungslage für Mitglieder des BSW auf dem CSD durch andere Demonstranten fürchtete, schloss der Veranstalter der Demonstration am Sonntag das BSW vom Demonstrationszug aus. Begründet wurde dies damit, dass der CSD eine „friedliche Veranstaltung“ sei. Durch die Teilnahme Delawaris und des BSW sei eine friedvolle Durchführung der Veranstaltung nicht mehr gewährleistet.
Anmelder Timon Delawari erklärt hierzu: „Als jahrelanges Mitglied des Cologne Pride e.V. bin ich entsetzt über die letzten Vorkommnisse. Ich setze mich seit Jahren für die Rechte queerer Menschen in Deutschland ein. Der Umgang des Cologne Pride e.V. sowie der einschlägigen Szene-Medien mit einer demokratischen Partei und engagierten Kämpfern für Queerrechte lässt mich sprachlos zurück.“
Auch das BSW Nordrhein-Westfalen zeigt sich verwundert über die Vorkommnisse. „Meinungsvielfalt scheint auf dem CSD nicht gewünscht zu sein. Dennoch ist es stets das gleiche Bild, welches uns entgegenschlägt: Wir sprechen ohne ein Blatt vor dem Mund an, was in diesem Land schiefläuft. Während die Bundeswehr oder auch Unternehmen wie McKinsey ohne jegliche Kritik am CSD teilnehmen dürfen, setzt man uns unter fadenscheinigen Begründungen vor die Tür“, so Jana van Helden, Landesvorsitzende des Jugendverbandes JSW des BSW.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Blocks
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